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Unternehmensnachfolge als Alternative zur Gründung

Eine Unternehmensnachfolge stellt eine Alternative zur Unternehmensgründung dar. Dabei liegt der wesentliche Unterschied gegenüber einer Unternehmensgründung darin, dass die Selbstständigkeit nicht bei Null begonnen werden muss. Daraus resultieren verschiedene Vorteile, aber auch Herausforderungen.


Ein funktionierendes Unternehmen als Vorteil

Bei einer Unternehmensnachfolge sind die Produkte, die Dienstleistungen, der Kunden- und Lieferantenstamm sowie die gesamten Unternehmensstrukturen bereits vorhanden und haben oftmals über Jahre ihre Funktionsfähigkeit nachgewiesen. Ein übernommenes Unternehmen stellt damit zwar hohe Anforderungen an eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger, ist zugleich aber auch unmittelbar nach der Übernahme leistungsfähig. Zur Bewältigung der hohen Anforderungen erhalten die Übernehmenden bei einer Unternehmensnachfolge zudem in der Regel Unterstützung durch das Know-how der Übergebenden, deren Branchen- und Unternehmenserfahrungen eine wertvolle Hilfe für eine erfolgreiche Selbstständigkeit darstellen können.

Unternehmensnachfolge als Herausforderung

Mit einer Unternehmensnachfolge ist eine Vielzahl von finanziellen, emotionalen, rechtlichen und steuerlichen Herausforderungen sowie von Problemstellungen der Suche und Auswahl eines geeigneten Unternehmens verbunden. Diese bilden die Herausforderung einer Unternehmensnachfolge. Anregungen und Lösungen finden Sie auf unseren Internetseiten. Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den genannten Themen bietet u.a. auch der Master-Studiengang in Niedersachsen (siehe unten).

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MUMBA: Studiengang zu Unternehmensnachfolge und Selbstständigkeit

Der viersemestrige Masterstudiengang „Mittelständische Unternehmensführung" (Abschluss: MBA) ist ein berufsbegleitender und teilweise berufsintegrierender Studiengang, der sich gezielt an Fach- und Führungskräfte aus dem Mittelstand mit ingenieur- bzw. naturwissenschaftlichem Hintergrund wendet. Dieser Studiengang, den die Fachhochschule Hannover (FHH) und die Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover (FHDW) gemeinsam durchführen, ist als Gemeinschaftsinitiative der niedersächsischen Wirtschaft zur Förderung der Unternehmensnachfolge entstanden und wird durch EU-Mittel (EFRE), den Innovations- und Zukunftsfonds Niedersachsen, die Sparkasse Hannover und die Hannoversche Volksbank finanziell gefördert. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Grenzüberschreitende Abfallverbringung
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