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GESCHÄFTSIDEE

Gründungsphasen
Geschäftsidee erste Schritte Businessplan Finanzierung Steuertipps

Eine originelle und tragfähige Geschäftsidee bildet die Basis für Ihren unternehmerischen Erfolg. Diese muss jedoch nicht völlig neu sein. Neuartige Geschäftsideen sind eher die Ausnahme: nur etwa jeder 20. Jungunternehmer macht sich hierzulande mit einer ganz neuen Idee selbständig. Man kann unterscheiden zwischen

  • der innovativen Gründung – mit einer noch nirgends verwirklichten Idee,
  • der imitativen Gründung – bei der eine bereits verwirklichte Geschäftsidee kopiert wird, oder
  • der sog. innovativen Imitation – bei der eine "alte" Idee durch eine originelle Abwandlung wiederbelebt wird.

Versuchen Sie über das landläufige, konventionelle Berufsbild hinauszuschauen. Einige Gründer finden Inspirationen im Ausland und transportieren eine dort florierende Geschäftsidee dann auf den deutschen Markt. So mussten früher Handwerksgesellen als Teil ihrer Ausbildung auf die Reise gehen und sollten dabei auch nach neuen Geschäftsmethoden Ausschau halten.
Beachten Sie, dass sich eine Geschäftsidee grundsätzlich nicht schützen lässt. Anders verhält es sich bei patentwürdigen technischen Innovationen; eine Erfindung oder ein technisches Verfahren lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen patentrechtlich schützen.
Näheres hierzu erfahren Sie auf der Internetseite des Deutschen Patent- und Markenamtes..

> Gründungsaussichten

Am Anfang Ihrer Existenzgründung stehen Sie vor einer wesentlichen Frage: Ist meine Geschäftsidee gut?
- Wie realistisch ist es, dass ich damit am Markt Erfolg haben werde?
- Kann ich selbst den Geschäftsbetrieb erfolgreich in die Tat umsetzen?
- An welcher Stelle benötige ich die Unterstützung von anderen oder von Profis?
Setzen Sie sich mit diesen Fragen kritisch auseinander. Geben Sie sich ehrliche Antworten hierauf, denn blinder Optimismus wird Sie nicht vor Verlusten schützen!
Neben all den sächlichen und finanziellen Ressourcen, die Sie für Ihre Gründung benötigen, kommen Sie natürlich auch ohne ein gutes Maß an Fachkompetenz, Souveränität und Enthusiasmus nicht aus, um Ihre zukünftigen Geldgeber, Ihre potentiellen Geschäftspartner, die ersten Mitarbeiter und nicht zuletzt Ihre Kunden zu überzeugen.

> Branchenkenntnisse

Das "A&O" Ihres unternehmerischen Erfolgs sind die Erfahrungen und Kenntnisse, die Sie über die Branche mitbringen.
- Wie gut können Sie Ihre zukünftigen Kunden und deren Bedürfnisse einschätzen?
- Wohin geht der Trend?
- Können Sie qualitätvolle und zuverlässige Lieferanten von schlechten unterscheiden?
- Welche Preise sind üblich oder überzogen?
Unterhalten Sie sich hierüber mit Experten und Beratern. Überzeugender wirken Sie, wenn Ihre Kenntnisse auch durch erworbene Qualifikationen (z.B. Seminare, Weiterbildungen, Referenzen) gegenüber Banken oder Geschäftspartnern belegbar sind.

> Unternehmerisches Risiko

Bei keiner Existenzgründung oder Geschäftsübernahme kann Ihnen jemand den Erfolg garantieren. Es verbleibt immer ein Risiko, das Sie als Unternehmer tragen. Im Gegenzug haben Sie auch die Chance, sich als eigener Chef zu verwirklichen und einen Gewinn aus Ihrer selbständigen Tätigkeit zu ziehen.
Bestimmte Branchen oder Unternehmungen sind per se mit einem höheren Risiko behaftet als andere. Entscheidend kann bspw. sein, welche Anfangsinvestitionen Sie als Unternehmer vorstrecken müssen, und wie lange es durchschnittlich dauert, bis Sie einen Cash-Flow erzielen.
- Handelt es sich um kurzlebige Produkte?
- Ändern sich die Kundenwünsche sehr rasch?
- Oder bieten Sie persönliche Dienstleistungen an, die keine großen Investitionen erfordern?
- Vielleicht aber einen ständigen, kostenintensiven Fortbildungsbedarf?
Ein Unternehmen zu wagen bedeutet nicht, leichtsinnig unbedachte Risiken einzugehen – ein guter Unternehmer geht stets nur kalkulierbare Risiken ein! Also reduzieren Sie diese soweit wie möglich.
Einige Tipps hierzu im nachfolgenden Kapitel "Die ersten Schritte"...

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